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MMEWS​LETTER

Vom 3. bis zum 9. Dezember


„Es geht nicht um Wiedergutmachung./Geht es in Deutschland ja nie.“ Zwischenrufe, Gewerkeplenum

Es ist Dienstagmorgen und ich sitze am Newsletter für diese Woche. In Wochen in denen es gut läuft, schreibe ich den am Donnerstag in der Woche davor. Wochen die gut laufen, sind Wochen, in denen das Finanzamt nichts prüfen will, sich keiner am Wochenende im Laden so schlecht benommen hat, dass wir dazu ein Sonderplena machen müssen und weder Zoll noch Polizei versuchen, in den Laden einzureiten. Letzte Woche, war keine gute Woche. Aber sie ist vorbei und das hat seine positiven Seiten. Also drücken wir die Daumen, dass die Deadlines des Finanzamt bis Mitternacht gelten und freuen uns aufs Wochenende…

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As I’m writing this, the media is focused on Black Friday whilst a gazillion people are striking to halt climate change. It’s all systems go for business as unusual, whether you’re out on the streets or inside our club, and that mood is reflected in the party lineup for this week.

Friday’s ultra swanky ambient house is made of Lynchian stuff: it’s music with an asymmetrical fringe, the kind of maraca shakin’ voyage of disco-very that sets the stage for unexpected plot twists to occur. Meanwhile, A Bass Oddyssey will be shaking up the structures of the soul like current world events are.

If you were waiting for a written invitation to overturn the status quo, this is it!

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Fri · 06.12.19 · 23:59 Uhr

I never talk to mirrors

  • Techno
  • Minimal
  • Electronica
  • Ambient

Dear all. We wanted to have a night with musicians we love and admire. We wanted to work with a team of lighting designers to create a canopy of lights, a memory with no photos. We wanted every floor to be a microcosm, from house and techno to breakbeat, minimal and a room of ambient all night long. We are very much looking forward to seeing you there; through the night, and into the morning. Ruby blue.

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Sat · 07.12.19 · 22:00 Uhr

A Bass Odyssey

  • Dub
  • Roots
  • Dubstep
  • Jungle

After a busy weekend in June, 'A Bass Odyssey' finally returns home with its self-made speaker towers!

On board is the beloved label Moonshine Recordings, celebrating their 10th anniversary with a massive lineup. The Kunterbunt Soundsystem from Münster will also be there from the start, as well as Berlin's original junglists and veterans of the scene, the Radio Massive Crew!

Nach einem basslastigen Wochenende in Juni, kehrt A Bass Odyssey mit ihren selbstgebauten Boxentürme endlich zurück! Mit dabei ist das heißgeliebte Label "Moonshine Recordings", die ihr 10 jähriges Bestehen mit einem massiven Lineup feiern. Auch am Start: das Kunterbunt Soundsystem aus Münster, sowie Berlin's original Junglist Veterans - die Radio Massive Crew!

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Thu · 12.12.19 · 20:00 Uhr

Drum Klub

  • Drum Tech

The drum klub is a movement to spread drumming, dancing, laughing and electronic music among a community. Lars Neugebauer, N.U. Unruh and their crew are performing with drum installations on which the audience can swing the sticks and drum along to contemporary electronic music. dk creates it's very unique sound and special communication with the participants. Enter dk, get a drum, pick the sticks and follow the beat of dk – a club of pure endorphines.

Tickets are available online:
http://www.drum-klub.net


Lust auf trommeln, tanzen und durchdrehen zu intensiven Elektrosounds?! Die zwei Berliner Musiker Lars Neugebauer, N.U.Unruh (Einstürzende Neubauten) und ihre Crew laden mit ihren Trommelinstallationen zum Schlagabtausch: Drums und Sticks als Medium, Bewegung als Ausdruck und Energie als Ventil. Der drum klub ist mehr als nur ein großer Klangkörper, er ist ein einzigartiges Kommunikationsmedium, welches über Worte hinausgeht.

Tickets gibt es auf der Homepage und an der Abendkasse.
dk - Deine Drumming-Party-Community

    Mit:

  • Interaktiver Drum-Performance

Die Ästhetik des Widerstands

Wir sprechen im Mensch Meier gerade viel über Ästhetik. Es gibt die Sorge, dass wir gerade unseren roten Faden verlieren. Um dem zu begegnen, werden wir jetzt ein Netz daraus knüpfen. Aber dazu später mehr. Ich schneide dieses Thema bloß an, weil ich mich am Wochenende verliebt habe. Und zwar in die Ästhetik des Widerstandes von Ende Gelände. Es ist ein Fest für Auge und Herz, wie der Look der Tute Bianche, durch die Augen der Drohnen in der apokalyptischen Landschaft des Tagebau zusammenkommen. Das Bild sprich: schaut her! Dies sind der Zukunfts Möglichkeiten. Aber VORSICHT: BEVOR ihr den Link klickt, mutet lieber diese Musik weg. Keine Ahnung, was die sich dabei gedacht haben.

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Aufruf aus Athen: Tag der Solidarität mit den Hausbesetzungen – Donnerstag, 5. Dezember 2019

Während wir in Berlin und vielen anderen Städten um verbliebene nichtkommerzielle kulturelle Freiräume kämpfen (letzte Woche hatten wir Euch den offenen Brief alternativer Berliner Haus- und Kulturprojekte geschickt), lohnt sich ein Blick nach Athen.

Dort hat der griechische Staat angekündigt, in einer großangelegten Aktion ALLE verbliebenen besetzten Häuser gewaltsam zu räumen. Diesen Donnerstag, den 5. Dezember, endet das Ultimatum, nach dem die Häuser freiwillig verlassen sein müssen. Der Termin ist eine zusätzliche Provokation, denn die Frist fällt mit dem 6. Dezember zusammen, einem Tag, den Anarchist*innen seit zehn Jahren als Jahrestag der Ermordung des 15-jährigen Alexis Grigoropoulos durch die Polizei und des darauf folgenden Aufstands begehen.

Ein auf deutsch übersetztes Interview mit lokalen Aktivist*innen gibt einen interessanten Einblick in die aktuelle Situation in Griechenland

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Rätsel-Aufgabe der Woche

Warum verkaufen wir keine Weißweinschorle?

Richtige Antwort = 2x Gästeliste. Bitte schreib an

newsletter@menschmeier.berlin

an welcher Veranstaltung du kommen magst.

Lösung letzter Woche: Die Bushaltestelle direkt bei uns vor der Tür heisst „Storkower Str./Gewerbegebiet“!

Veranstaltungsort ohne Platz für Sexismus, Rassismus,
LGBTIQA+phobie und anderes diskriminierendes Verhalten.

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