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MMEWS​LETTER

Vom 26. November bis zum 2. Dezember


„Der Pulli riecht auch richtig gangster, der ist aus der Freebox.“ T3000

Hallo ihr lieben,

hiermit erreicht Euch das aktuelle Programm – zusammen mit einem mindestens so aktuellen offenen Brief alternativer Berliner Haus- und Kulturprojekte, den wir teilen und unterstützen. Zum Lesen, Weiterleiten und Mitunterschreiben. Gegen den Ausverkauf der Stadt! @keinhausweniger

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Fri · 29.11.19 · 23:00 Uhr

Mah O Setareh III

  • Iive bands
  • Techno
  • Downtempo

People look to the lights in the sky to tell them about the future, calling them fairies, aliens, spirits, stars, what have you. Superstars. As if the celestial drama's a better version of what's happening down below. But really, any satellite can be a light in the sky to anyone far enough to see it that way
(even ours)

Dance the dance of reflections in Mah O Setari's hall of mirrors. Maybe you'll see something else out there, matching your steps and actions, expanding them to infinity. And realise that every being already is a star
(even you)

    Mit:

  • ZAP *live
  • Santi (Album Release)
  • Tugce
  • Bonjour Ben
  • Musotopia *live
  • Geplantes
  • Varuu
  • Vincent Marlice *live
  • Namito
  • Baba the Knife
  • Moji
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Sat · 30.11.19 · 23:59 Uhr

Soupherb

  • Techno
  • Psy Techno
  • Tech House/Progressive
  • House
  • Downtempo

If you listen to Soupherb, you'll know its music speaks for itself, clearly and across a range of electric channels. Tonight's lineup covers everything from early to mid 80s synth soundtracks with ornate shapes wheeling in the mists, to processed industrial rhythms, to freshly branded techno with a zillion layers, hissing and clattering along in gravity-defying harmony. It's got a streak of edge and splash of quirk thrown into a bag with a bunch of beats and shaken unstoppably for hours, all tied together by that celebrated Berlin -ss-ss-ss-ss sound.

Frantic hip weaving will definitely ensue.

Was sich & uns sonst
noch so bewegt

Kein Haus weniger! - Ein offener Brief alternativer Berliner Haus- und Kulturprojekte

Mit über 70 Berliner Projekten sagen wir: @keinhausweniger
Der Ausverkauf der Stadt muß gestoppt werden.

Ohne seine alternativen Haus- und Kulturprojekte wäre Berlin lediglich die Stadt, in der mal die Mauer stand. Sie wäre sozial, politisch und kulturell um Vieles ärmer.

Tausende Menschen finden in Hausprojekten bezahlbaren Wohnraum ohne Angst vor Verdrängung haben zu müssen; Menschen, die anderswo diskriminiert werden, finden hier ein sicheres Zuhause. Die Häuser und Projekte bieten zudem eine elementar wichtige Infrastruktur für ihre Nachbarschaften. Hier finden sich Räume für Mietberatungen, politische Vernetzung, kulturelle Veranstaltungen und Orte zum Verweilen ohne Konsumzwang.

Die Geschichte der Besetzungen in Berlin ist eine Erfolgsgeschichte. Ab Ende der 1970er Jahre verhinderten zahlreiche Instandbesetzungen die so genannte “Kahlschlagsanierung”, also den Komplettabriss des Kreuzberger Kiezes “SO36″. 1981 waren 168 Häuser in Berlin besetzt, davon 86 in Kreuzberg. In den folgenden Jahren konnten durch die Besetzungswelle und die enormen Mobilisierungen die bestehende Bausubstanz und die kleinteilige Kiezkultur Kreuzbergs bewahrt werden. Berlinweit wurden bis zu 100 der besetzten Häuser „legalisert“, viele von ihnen erhielten für ihre Sanierung Gelder aus dem Senatsprogramm „Bauliche Selbsthilfe“. Auch heute noch sind Genossenschaften und Selbstverwaltung, wie sie bspw. das Mietshäusersyndikat fördert, der sicherste Schutz vor Mieterhöhungen und Verdrängung.

Eine nächste Besetzungswelle belebte ab 1990 unzählige leerstehende und verfallene Häuser in Ost-Berlin. Nach einer Verhandlungsoffensive standen Verträge für etwa 100 Häuser in Prenzlauer Berg, Mitte und Friedrichshain. Die alternativen Projekte prägten und prägen bis heute den Charakter ihrer umliegenden Viertel.

Stadtmarketing, Ferienwohnungsplattformen und Immobilienkonzerne bedienen sich der Berliner Subkultur des widerständigen und alternativen Lebens für den Verkauf eines rebellischen Images. Dem widersprechen wir entschieden: Wir sind nicht die Fassade eures Verwertungsmarktes. Wir sind der lebendige Beweis dafür, dass sich selbstbestimmtes Leben und soziale Räume nicht mit, sondern nur gegen Profitinteressen durchsetzen lassen. Wir sind die Vorboten einer besseren Zukunft als solidarische Stadt. Dass nun immer mehr Projekte auf die Straße gesetzt werden sollen, werden wir nicht akzeptieren.

Wir sagen: Jetzt ist Schluss! Kein Projekt, kein Haus weniger!

https://keinhausweniger.info/

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Rätsel-Aufgabe der Woche

Warum verkaufen wir keine Weißweinschorle?

Richtige Antwort = 2x Gästeliste. Bitte schreib an

newsletter@menschmeier.berlin

an welcher Veranstaltung du kommen magst.

Lösung letzter Woche: Die Bushaltestelle direkt bei uns vor der Tür heisst „Storkower Str./Gewerbegebiet“!

Veranstaltungsort ohne Platz für Sexismus, Rassismus,
LGBTIQA+phobie und anderes diskriminierendes Verhalten.

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