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MMEWS​LETTER

Vom 8. bis zum 15. Oktober


Hallo und eine Beichte

Hallo. So, dass wäre erledigt. Jetzt kommt die Beichte. Ein wenig peinlich berührt habe ich bei Facebook ein Gewinnspiel für Gästeliste für den Drum Klub im Mensch Meier eingestellt. Seit Anfang des Jahres betreiben wir ja dort eine Seite, die wir bisher als Veranstaltungskalender fahren, mit der Ausnahme von ein paar Pressemitteilungen. Natürlich geht es bei dem Posting auch darum, dass bisher zu wenig Menschen vom Drum Klub gehört haben. Die Atmosphäre ist einzigartig und wir glauben, dass das gut ins Mensch Meier passt - aber die meisten Menschen kennen uns eben als Wochenendclub. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, der mein Herzchen streichelt. Ich bin gerade dabei, eine Analyse auf zu stellen, ob es sich für uns und mit euch als Community überhaupt lohnt, Facebook zu betreiben. Da ist nun auch mal so ein Posting nötig, um zu schauen, wie sich sowas bei uns macht. Falls Du auch eine Meinung dazu oder unserem Facebook im Allgemeinen hast, schreib doch gerne eine Mail an newsletter@menschmeier.berlin - ich bin noch im Prozess und über Input dankbar.

p. S.: Das Programm:

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Trenner
Sat · 12.10.19 · 22:00 Uhr

CHOOSE:future

  • Techno
  • Bass
  • Hip Hop
  • Eurodance

Schlechte Musik ist eine reale Bedrohung für die Menschheit. Die Bewältigung dieser Krise ist die Hauptaufgabe unserer Soli-Party. Saturdays for future: Das sind alle, die mit uns für besseren Klang auf die Tanzfläche gehen. Unsere Tanz-Bewegung ist international, nichtparteilich, autonom und dezentral organisiert. Mach mit und werde Teil unserer Bewegung!

Was sich & uns sonst noch so bewegt

Kommt zum VAGA2020

Menschen die keinen festen Wohnsitz haben, wird das Leben von Behörden ja traditionell schwer gemacht. Ein besonders anschauliches Bild für die Verhältnisse in diesem Land, gab es Ende September in Düsseldorf. Dort hat die Stadtverwaltung unter einer Brücke große Steine abgelegt, um dort das Zelten von Menschen zu verhindern. Für einen Moment wurden daraufhin diese Verhältnisse umgedreht, als diese Menschen sich ganz einfach die Steine griffen und sie zum Rathaus zurück brachten.

Für alle die Widerständigen, die die wandern, die die fliehen, reisen und die die mit ihnen solidarisch sind gibt es im August 2020 in Berlin den Vagabund*innenkongress 2020. Und wenn ihr euch fragt was das soll oder ihr es kaum erwarten könnt, besucht doch diese tolle Website mit zahlreichem historischen und aktuellen Content zum Kontext dieser Organisierung von „Unten“.

VAGA2020 Homepage

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Martial hearts

Am Samstag, den 19. Oktober finden in der Boxfabrik (Köpenicker Straße 154) verschiedene Workshops im Bereich der Selbstverteidigung gegen Spende statt. Die Spenden gehen an die Kampagne „runter von der Matte“, eine Kampagne, die sich gegen rechte Strukturen im Kampfsport engagiert. Neben den Workshops gibt es abends eine vokü und am 24.10 um 20 Uhr eine Infoveranstaltung zum Thema „Gewaltvolle Verhältnisse - Kampfsport und die extreme Rechte“.
Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt.

martialhearts.noblogs.org

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Heute: Frisur

Mit Aufständen und Revolutionen ist das ja so eine Sache. Je weiter sie weg sind, desto eher werden sie zur Projektionsfläche für die unterschiedlichsten Interessen. So wird vom Feuilleton bis in die Politik auch gerne mal das Steine schmeißen oder sogar der bewaffnete Kampf zur Instrumentalisierung romantisiert. Hauptsache, dass passiert in der arabischen Welt oder Amerika. Wenn also ein Christian Lindner sich über das Vermummungsverbot in Hong Kong aufregt, sollte uns das nicht überraschen. Solche Meinungsäußerungen sind natürlich eine Steilvorlage. Sicher lässt sich damit das deutsche Vermummungsverbot, dass die FDP 1989 mit beschlossen hat, ein wenig humorvoll kontextualisieren. Wenn ich mir allerdings die Videos von Polizeigewalt in letzter Zeit anschaue, vergeht mir die Lust am Witz. Der Kontext in dem ich die Polizeigewalt in Hong Kong sehe, ist der der Menschenjagden Nachts in Paris. Der der Angriffe auf angemeldete Versammlungen in Deutschland. Wie zum Beispiel vor ein paar Tagen in Berlin, in der Rigaer Straße. Aber wir sollten uns nicht entmenschlichen lassen. Der Witz und seine Kreativität gehören zum Widerstand wie die Küfa und die Barrikade. Deswegen hier an dieser Stelle, aus einem der vielen Augen des Sturms der Gegenwart: ein Modetip.

Rätsel-Aufgabe der Woche

Welcher Preis wurde uns letztes Jahr von der Clubcomission verliehen?

Richtige Antwort = 2x Gästeliste. Bitte schreib an newsletter [at] menschmeier [punkt] berlin an welcher Veranstaltung du kommen magst.

Lösung letzter Woche: Unsere Floors heissen aus strenger Sicht des Meierarchivs „Meinfloor“, „Theater“ und „Räuberhöhle“. Manchmal z.B. aber auch Deinfloor, Trabbi und Räuber*innenhöhle… Und was war nochmal dieses goldene Zimmer?! Alles mutiert.

Veranstaltungsort ohne Platz für Sexismus, Rassismus,
LGBTIQA+phobie und anderes diskriminierendes Verhalten.

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